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ANDREA DAMP | SUSANNE AUSLENDER | Vernissage am Mittwoch, 11. April 2018

/ Steffen Schmitt

 

Zur Eröffnung der Ausstellung der Künstlerinnen ANDREA DAMP | SUSANNE AUSLENDER am Mittwoch, den 11. April 2018, um 18:30 Uhr in der Feldbergstraße 28 in Frankfurt am Main, laden wir Sie herzlich ein. Die Künstlerinnen werden anwesend sein.

 

Andrea Damp wurde 1977 auf Rügen geboren. Sie studierte von 1998-2004 Freie Kunst an der UdK Berlin bei Prof. Hans-Jürgen Diehl mit einem Abschluss als Meisterschülerin. 

Von wässrig, fast aquarellig, bis sämig zäh fließt die Acryl- oder Ölfarbe ineinander und übereinander. Auf dieser Grundlage beginnt die Künstlerin zielgerichtet und dennoch dem Zufälligen Platz bietend, eine neue Bildwelt zu erarbeiten.
Als Inspirationsquelle dienen ihr die alltäglichen Bilderfluten aus Zeitungen, dem Internet oder aus der Ansammlung persönlicher Schnappschüsse.
Unabhängig davon, welcher motivischer Vorlagen sie sich bedient, charakteristisch erscheint immer wieder die stete Entleerung und Isolierung des vorgefundenen Motivs von allen seinen Ursprüngen, Zusammenhängen und Bedeutungsinhalten.
In ihren neusten Werken steigert sie diese Isolierung bis zur nahezu vollständigen Abstraktion.
Die Figuren und Bildmotive verschwinden vor dem Auge des Betrachters immer mehr in dem sie umgebenden Bildraum, der zu einer dynamischen Fläche aus Farben und spontanen Mustern zerfließt.
Durch diese Zusammenführung der „Untermalung“ mit den, von seinen Ursprüngen isolierten Motiven, lässt Andrea Damp ganz neue Bildkonstruktionen entstehen.
Andrea Damp erhielt 2008 das Lucas-Cranach-Stipendium der Stadt Wittenberg, 2008-2010 das Karl-Hofer-Stipendium, 2009 den 2. Preis des Franz-Hecker-Stipendiums und das Stipendium der Käthe-Dorsch-und-Agnes-Straub-Stiftung. 2010 wurde sie mit dem Preis der Dorothea-Konwiarz-Stiftung für Malerei ausgezeichnet.
Von 2014 bis 2018 hatte sie einen Lehrauftrag an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg inne.

   

Susanne Auslender, 1964 in Saarbrücken geboren, studierte nach einem zweijährigen Aufenthalt in Brasilien Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in München. 

Sie hat das Figürliche von Anfang an zum Thema ihrer Kunst gemacht. Ein Schwerpunkt ihres Werkes widmet sie den Blumendarstellungen. In vielfältigen Varianten entsteht das zarte organische Naturerzeugnis Blume aus grob gesägtem Holz. Jede Blume für sich wird zum Formereignis. Aus kubischen Holzpodesten wachsen Stiele und Blätter so eng nebeneinander, farblich Ton in Ton, dass sich die kompakte Materialität des Holzes erst in Blütennähe lichtet. Andere Blumen stehen frei auf dem Sockel und scheinen trotz jeglicher Festigkeit zu taumeln.
Mitunter hat man den Eindruck, als handele es sich hier um tänzerische Bewegungsstudien, deren Ordnung immer wieder von einzelnen Abweichungen irritiert wird.
Aus ganz unterschiedlichen Hölzern wie Zedernholz, Pflaume, Eiche, Eibe oder Robinie schält die Elektrosäge diese vitalen Gestalten heraus. Spannung entsteht einerseits durch das Materie-Raum-Verhältnis, andererseits durch die Dialektik von diffiziler Bearbeitung und Leichtigkeit der Erscheinung. Zudem wird durch die Farbenergien einer Rot-Lila-Bemalung oder eines Blau-Grün-Kontrastes eine ganz eigene Dynamik geschaffen.
Susanne Auslender erzählt uns durch die Blume, dass kunsthistorisch erprobte Themen durchaus wieder neu aufbereitet werden können, sowohl formal als auch inhaltlich.
2006 erhielt sie den Preis für Bildhauerei der Villa Mohr in München. Im Jahre 2011 unterrichtete sie Holzbildhauerei an der Hochschule Darmstadt.Sie nahm an zahlreichen Bildhauersymposien teil und zeigte ihre Werke in diversen Ausstellungen, auf internationalen Messen und im öffentlichen Raum, wie in Stockstadt am Rhein, der Orangerie Darmstadt, dem Skulpturenpark Hamburg und dem Bansapark Neu-Isenburg.

 

 

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