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ART MIAMI | 04.12. – 09.12.2018 | AM111

/ Beatris

 

Die letzte Kunstmesse für dieses Jahr steht vor der Tür!

Vom 04.12. – 09.12.2018 wird die Galerie Barbara von Stechow gemeinsam mit der Galerie Rother Winter mit einem Stand auf der ART MIAMI vertreten sein.

Sollten Sie in dieser Zeit in den USA sein, würden wir uns sehr über Ihren Besuch freuen.

Darmstädter Sezession ehrt die Künstler Stern und Holzhauer

/ Beatris

Darmstädter Echo vom 17.9.2018 

Die Ausstellung der Darmstädter Sezession endete am Sonntag mit der Verleihung des Hauptpreises an Daniel Gregori Stern. Er erhielt 5000 Euro, 2500 Euro gab es für Anna Holzhauer.

DARMSTADT – (red). Nach fünf Wochen ist am Sonntag die 24. Skulpturenausstellung der Darmstädter Sezession auf dem Gelände der Ziegelhütte mit der Verleihung der Haupt- und Förderpreise zu Ende gegangen. Unter dem Titel „Panikraum“ sollten künstlerische Reflexionen auf die eigene Situation, die Arbeit im Atelier und die gesellschaftliche Wirklichkeit angestoßen werden. Neun Bildhauer waren vertreten, zwei wurden jetzt ausgezeichnet.

Den mit 5000 Euro dotierten Hauptpreis erhält Daniel Gregori Stern, der mit 2500 Euro ausgestattete Förderpreis wurde Anna Holzhauer zuerkannt. Der Sezessionsvorstand, die Frankfurter Galeristin Anita Beckers und Philip Gutbrod, Direktor der Mathildenhöhe Darmstadt, bildeten die Jury. Über Daniel Gregori Stern urteilte das Preisgericht: „Seit geraumer Zeit hat der Künstler ein Modulsystem aus verschiedenen Materialien wie Marmor- oder auch Holzstücken entwickelt, das es ihm ermöglicht, variantenreich plastische Formen zu entwickeln, die mit schwingenden durchbrochenen Flächen das Spiel der Buckel und Löcher entfalten. Diese Arbeiten führen offene Formen vor, die an Gefäße denken lassen aber auch Assoziationen an liegende Torsi evozieren. Im großen Format sind die Skulpturen begehbar und führen eindringlich die skulpturale Wechselwirkung von Innen- und Außenraum vor, den traditionellen bildhauerischen Grundkategorien. Mit seinem speziellen systematischen Verfahren der Formfindung leistet er einen substanziellen innovativen Beitrag zur zeitgenössischen Bildhauerei.“

Über Förderpreisträgerin Holzhauer sagt die Jury: „Es sind klar formulierte dreidimensionale Gebilde, die die minimalistische Formsprache aktualisieren, nämlich Zylinderformen beziehungsweise Quader, die Anna Holzhauer in ihren Arbeiten vorführt. Sie nimmt die Theorie des Minimalismus insoweit wörtlich, dass sie die aktive Beteiligung des Rezipienten und dessen leibliche Wahrnehmung ausdrücklich wünscht.“ So müsse der Betrachter des Exponats „Ebene“ eine Leiter hochsteigen, um sich mit dem Kopf in einem dunklen Raum wiederzufinden. Holzhauers „Cabins“ ließen hingegen eher an Wahlkabinen denken, in die man hineintritt. Beides hat die Jury überzeugt.