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SABINE CHRISTMANN | Vernissage am Mittwoch, den 23. November 2016

/ GvS

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Zur Eröffnung der Ausstellung der Künstlerin SABINE CHRISTMANN am Mittwoch, den 23. November 2016, um 18:30 Uhr, in der Feldbergstraße 28 in Frankfurt am Main, laden wir Sie herzlich ein. Die Künstlerin wird anwesend sein.


 

Vom 24. November 2016 bis zum 13. Januar 2017 zeigt die Galerie Barbara von Stechow erstmals eine Ausstellung mit Werken der Künstlerin Sabine Christmann.

Sabine Christmann beschäftigt sich in ihrer Malerei mit der grundsätzlichen Suche nach der Wiedergabe objektiver Realität. Besonders die Faszination für die scheinbare Unmöglichkeit dieses Vorhabens treibt sie immer wieder an. Zwar sind die dargestellten Gegenstände grundsätzlich von einer Allgemeingültigkeit geprägt und dennoch schwingt immer eine gewisse subjektive Sichtweise auf die Dinge mit, die zunächst durch die Künstlerin selbst, aber auch durch jeden einzelnen, individulellen Betrachter definiert wird.

Jeder Umsetzung eines dreidimensionalen Gegenstandes in eine Darstellung auf der Fläche liegt bekanntlich ein Abstraktionsprozess zu Grunde, bei dem, wie bei jeder Art von Malerei, zwangsläufig die Befindlichkeit des Malers und seine Mal- und Lebenserfahrungen einfließen. Nur durch den Filter seiner Augen, seines Denkens und seiner Hand kann die Realität auf die Leinwand gelangen. Gerade wenn sich der Maler bemüht, objektiv zu malen, was er sieht, wird das Subjektive sichtbar.

Als Malanlass bevorzugt Sabine Christmann Gegenstände der Alltags- und Konsumwelt, die, befreit von ihrem Zweck und herausgelöst aus ihrem Sinnzusammenhang, neu gesehen werden  können und als Protagonisten wie auf einer Bühne auftreten. Sie erscheinen wie Personen, die in Beziehungen zueinander treten, sich annähern oder absondern und eine Art Stück aufführen.
Oftmals überarbeitet die Künstlerin in einem langen Prozess das, was beim vorausgegangenen unbewussten Malen entstanden ist.

Bei dieser Überarbeitung wächst das Bild zusammen, während sich die Farbmaterie in ihren sinnlichen Möglichkeiten weiter entfalten kann.

Oft stehen stark bearbeitete Stellen neben solchen, die vom ersten Farbauftrag erhalten geblieben sind. Paradoxerweise sind es die durch „Kampfspuren“ entstandenen Störungen in der Bildoberfläche, die für das Entstehen der Gesamtharmonie nötig sind.

Außerdem verweisen sie, indem sie den Entstehungsprozess sichtbar machen, darauf, dass die Gegenstände im Bild nur Farbe auf der Fläche sind. Wie auch die Bild-im-Bild-Thematik, die in unterschiedlichen Arbeiten auf den Gegenständen und in der Spiegelung anklingt. Sie macht bewusst, dass es von einem Gegenstand nicht nur ein Bild gibt, sondern unzählige, von unendlich vielen Gedanken, Erfahrungen, Umständen beeinflusste.

Sabine Christmann wurde 1961 in Offenbach am Main geboren und studierte von 1981 bis 1986 an der Kunstakademie Karlsruhe sowie an der Kunstakademie Stuttgart. Sie lebt und arbeitet in Bartenstein.

Sollten Sie an weiteren Informationen zur Künstlerin und den ausgestellten Werken interessiert sein, lassen wir Ihnen diese gerne per Mail zukommen.

 

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