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HELLE JETZIG | WALTER SCHEMBS | Vernissage am Mittwoch, den 04. Oktober 2017

/ Steffen Schmitt

Zur Eröffnung der Ausstellung der Künstler HELLE JETZIG | WALTER SCHEMBS am Mittwoch, den 04. Oktober 2017, um 18:30 Uhr in der Feldbergstraße 28 in Frankfurt am Main, laden wir Sie herzlich ein. Die Künstler werden anwesend sein.


Helle Jetzig wurde 1956 in Emden geboren und studierte von 1978 bis 1984 Kunst an der Universität Osnabrück. Arbeitsaufenthalte und Reisen innerhalb Europas, in die USA, nach Kuba und Taiwan bilden den Bildfundus seiner Kunst. Ausgehend von fotografierten Straßenschluchten New Yorks, Frankfurts und anderer Metropolen sowie Architekturen und Industrieanlagen in schwarz-weiß, schafft der Künstler in einem langwierigen Prozess Werke von räumlicher Tiefenwirkung. Schicht um Schicht entstehen durch mehrfache farbige Übermalungen und das Auftragen verschiedener Lackschichten aufwendige Kompositionen.
Die neuesten Arbeiten des Künstlers zeigen Impressionen aus New York. Seine fotografischen Vorlagen werden zuvor digital überarbeitet, wodurch sich der Spielraum der Motivik deutlich erweitert. Gleichermaßen hat auch die malerische Seite seines Werks an Intensität gewonnen. Die Farben scheinen kraftvoller, die Farbverläufe spontaner. Auf diese Weise entstehen Bilder, die fotografisch ausgearbeiteter wie auch malerischer sind und dadurch auf faszinierende Weise surreal sowie abstrakt erscheinen.
Fast immer scheint Helle Jetzig seine Eindrücke sowohl aus dem Blickwinkel des Fotografen als auch aus dem des Malers auf den Bildträger zu transportieren. Die Werke Helle Jetzigs waren bereits in zahlreichen Einzelausstellungen und auf internationalen Messen zu sehen. Seit 1988 waren ihre Werke deutschlandweit in verschiedensten Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen, unter anderem in Berlin, Frankfurt und Düsseldorf.


 

Walter Schembs wurde 1956 in Worms geboren. Angeregt durch seine Ausbildung als Schreiner und Möbelrestaurator begann er ab 1985 mit der Holzbildhauerei. Seine Verbundenheit zur Natur und der Wille zur Kreativität förderten seinen Weg zum  Künstlerdasein. Er ist  Mitbegründer der Kunst-Triennale  Blickachse Worms und erhielt 2005 den Kunstpreis der Stadt Walldorf.

Im Mittelpunkt seines bildhauerischen Oeuvres steht die menschliche Gestalt. Auf der Grundlage der menschlichen Körperform erschafft Walter Schembs typisierte und doch individuelle Figuren, deren Gesichtern er einen ganz eigenen Charakter verleiht. Spontan, ohne Anfertigung einer Vorzeichnung, wird das Holz vom Künstler bearbeitet. Die grob behauenen Oberflächen der Skulpturen vermitteln eine Art Urtümlichkeit und gleichzeitig die Passion des Künstlers für den Werkstoff. Besonders das Holz der Eiche verwendet Walter Schembs immer wieder, gerade weil es durch seine besondere Maserung und Struktur den Oberflächen jedes Mal aufs Neue einen unerwarteten und spannenden Ausdruck verschafft.
Seit 1998 lässt Walter Schembs auch Bronzen gießen, um seine Skulpturen auch im Freien platzieren zu können. Dabei überträgt er die Struktur und Maserung des Holzes in die Bronzeoberfläche, wodurch er eine faszinierende haptische Wahrnehmung der Materialoberfläche erzielt. Der Betrachter ist geneigt die Skulptur zu berühren, um das eigentliche Material erfassen zu können.
Viele seiner Arbeiten stehen im öffentlichen Raum, u. a. in Finnland, Tschechien und Luxemburg.

 

 

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