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LISA-MARIE PFEFFEL | CAMERON RUDD | ANGEL PEYCHINOV | Vernissage Mittwoch, 7. Juni 2017

/ GvS

Zur Eröffnung der Ausstellung der Künstler LISA-MARIE PFEFFEL | CAMERON RUDD | ANGEL PEYCHINOV am Mittwoch, den 7. Juni 2017, um 18:30 Uhr, in der Feldbergstraße 28 in Frankfurt am Main, laden wir Sie herzlich ein. Die Künstler werden anwesend sein.

 

Lisa-Marie Pfeffel wurde 1988 in Erlenbach am Main geboren. Die mittlerweile in Pforzheim und Karlsruhe arbeitende Künstlerin hat sich in den vergangenen Jahren einer besonderen Aufgabe gewidmet – dem Porträtieren von Kindern. 2016 erhielt sie dafür den Förderpreis für gegenständliche Kunst am Bodensee.

Die Besonderheit ihrer Bilder liegt in der gleichzeitig subtilen wie drastischen Art Kinder darzustellen. Mit ihrer ganz eigenen Wahrnehmung ist es ihr gelungen, das Wesen der Kinder in seiner Natürlichkeit und Schönheit, aber auch gleichermaßen in seiner unmittelbaren Realität zu visualisieren. In ihren Arbeiten gehe es weniger darum, das Sujet des Kinderporträts neu zu definieren, wie es bereits bekannte Künstler wie Van Dijk oder Dumas versuchten. Vielmehr liegt ihre Absicht darin, dem Ganzen eine neue Dimension zu geben. Die Suche nach dem Moment und dessen temporärer Intensität sind der Fokus ihrer Darstellungen.

 
 


Cameron Rudd ist ein junger australischer Künstler. In Großbritannien aufgewachsen, lebt und arbeitet er heute in Berlin. Nach der Auszeichnung mit diversen renommierten britischen Nachwuchspreisen betrat er schnell die internationale Bühne.

Sein Medium ist die großformatige Malerei. Seine Motive findet er in der Großstadt und der sie umgebenden Landschaft. Darstellungen von Alltagsszenen in Straßen und öffentlichen Treffpunkten oder von diversen Badeszenen erfahren jedoch, durch die sehr lebendige Verwendung von manchmal blendenden Farben, eine Verschleierung ihres an sich dokumentarischen Inhalts. Rudd kreiert so, wie einmal eine Zeitung schrieb, einen Moment der Stille, die den Betrachter in die Lage versetzt, sich als Teil der Atmosphäre von Orten zu fühlen, die normalerweise nur im Vorbeigehen wahrgenommen werden.

Rudd fängt verschiedene Szenen mit der Videokamera ein und setzt sie in gemalte Momentaufnahmen um. Wie unscharfe Filmstills wirken diese Bilder, erleuchtet durch die schwirrenden Lichter der Großstadt oder die Reflektion der Sonneneinstrahlung.

 

 


 
Angel Peychinov, 1977 in Bulgarien geboren, studierte in seinem Heimatland an der Kunstakademie in Plovdiv und von 2001 bis 2007 an der Frankfurter Städelschule bei den Professoren Hermann Nitsch, Simon Starling und Christa Näher.

Von 2006 bis 2007 war Angel Peychinov Stipendiat der Dr. Hans-Werner Dildei Stiftung. 2007 schloss er sein Studium als Meisterschüler bei Prof. Näher ab.
Angel Peychinov folgt in seiner Malerei einem virtuosen Realismus. Details, wie glänzende Metallknöpfe oder der Faltenwurf eines Stoffes, erfahren die gleiche Aufmerksamkeit und Präzision des Künstlers wie das Inkarnat oder die Gestik der dargestellten Figur. Neben der ausgeprägten Stofflichkeit und einer akribischen Erfassung aller Details, reflektiert der Künstler in seinen Bildern eine Stimmung, die für den Betrachter unmittelbar greifbar erscheint.

Dass seiner Malerei eine intensive Beschäftigung mit den alten Meistern vorausgeht – er nennt Michelangelo und Rembrandt – ist deutlich zu sehen.

 

Sollten Sie an weiteren Informationen zum Künstler sowie zu den ausgestellten Werken interessiert sein, schreiben Sie uns HIER.

 

 

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