Armin Völckers

Armin Völckers hat sich ganz der Malerei verschrieben. Seine menschlichen Figuren erscheinen stets integriert in kuriose Bildräume und brüchigen Idyllen. Völckers illustrative Gemälde zeichnen sich durch eine rätselhafte Bildsprache aus. Mit seiner narrativen Phantastik löst er die Raumgrenzen auf. Obwohl er eine ausgeprägte und typische malerische Handschrift besitzt, lässt er oft Elemente klassischer Malstile einfließen. Dies korreliert mit Bildgegenständen, die gleichermaßen dem Alltag, dem Traum und der Popkultur entnommen sind. In seinen Bildern sind Realität und Traumwelt nahtlos miteinander verbunden. Der Mensch taucht darin immer auf, oft in sich auflösender Bewegung dargestellt, manchmal nur durch Spuren oder Farbflecken, die er in seinen Szenerien hinterlässt. Beim Gemälde „Rousseau“ verweist lediglich die Staffelei mit Leinwand in menschenleerer Landschaft auf den Mensch – in diesem Fall den abwesenden Künstler – der zusätzlich durch einen zentralen, roten Punkt angedeutet ist. Armin Völckers wurde 1963 geboren, wuchs in Rio de Janeiro auf und studierte an der Berliner Universität der Künste bei Dietmar Lemcke, Jens Jensen und Henning Kürschner.

 


 

Werke

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